Tiefwassertaucher unterm Dach
Die Geschichte des alten Mietshauses in der Wiener Vorstadt, in dem die alleinerziehende Mutter Annie Breuer gemeinsam mit ihren zwei Kindern in einer Wohnung unterm Dach lebt, ist so bewegt und so bewegend wie die Schicksale seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Das Haus hat schon vieles überstanden – unter anderem zwei Weltkriege, ein paar Erdbeben, zahllose Umbauten und mehrere Besitzerwechsel. Die Menschen, die unter seinem Dach leben, sind in Sachen Herkunft, Ansichten und Lebensweisen völlig verschieden, doch eines haben sie gemeinsam: Wenn es drauf ankommt, rücken sie zusammen und zeigen, dass Humor auch dunkle Stunden leichter machen kann.
Fast jeder Mensch wird bekanntlich manchmal zum seelischen „Tiefwassertaucher“ im Ozean der Gefühle - und beinahe jeder kommt irgendwann dahinter, dass es nach unten von selber geht, dass man es aber nach oben nicht immer alleine schafft. Da braucht man ab und zu die anderen, braucht eine helfende Hand – einen ‚Buddy‘, wie es unter Taucherinnen und Tauchern heißt. Dann kann auch der tiefste Tauchgang wieder an die sichere Oberfläche führen…
Darstellerin Martina Ebm im Interview
„Es ist ein einfühlsamer und hoffnungsvoller Film über die Kraft menschlicher Nähe in der Anonymität der Großstadt. Er erzählt mit großer Sensibilität, wie schwer es ist, um Hilfe zu bitten – und wie heilsam es sein kann, genau das zu tun. Hinter jeder Wohnungstüre verbirgt sich ein eigenes Leben, voller Kummer, Sehnsucht und voll von kleinen Wundern. Die Geschichte von ‚Tiefwassertaucher unterm Dach‘ zeigt, dass es oft nur einen kleinen, mutigen Schritt braucht, um nicht unterzugehen – sie ist ein stilles Plädoyer für Mitgefühl, Zusammenhalt und die Hoffnung, die entsteht, wenn Menschen einander nicht vergessen.“
Pressereaktionen
Eine leichte und visuell fesselnde Inszenierung, in der es nicht an Momenten, in denen die Phantasie die Realität übertrifft, an urkomischen Szenen oder an Momenten reiner Poesie fehlt. Ein Film, der uns zeigt, wie Freundschaft und Solidarität selbst die unüberwindbarsten Probleme lösen können.
Cinema Austriaco
Ein herzenswarmer Film als Plädoyer für ein ziviles, unvoreingenommenes Miteinander - unwiderstehlich!
Kleine Zeitung
Der Film erzählt in locker-leichtem Ton, anschaulichen Bildern und mit viel Humor davon, dass Zusammenhalt und Fürsorge nicht immer nur an einer einzelnen Person hängen müssen. Ganz im Gegenteil: Wenn die Verantwortung auf mehreren Schultern verteilt werden, ist allen geholfen.
Filmfestival Diagonale
Ein packendes Drama, ein sehr ungewöhnlicher Film, weil er versucht, schwierige und ernste Themen aufzulockern und für jedermann zugänglich zu machen. Ein Plädoyer gegen das Klischee, dass man in einer Großstadt immer nur die Ruhe in der Anonymität sucht.
Kronenzeitung
Ein berührender Film. Martina Ebm überzeugt als Annie Breuer, eine Alleinerzieherin mit psychischer Beeinträchtigung, die ihren Alltag immer schwieriger bewältigen kann. Als sie zunehmend verzweifelt, kommt unerwartete Hilfe aus der Nachbarschaft.
Heute
Eine locker-leichte, humorvolle Tragikomödie mit feiner Figurenzeichnung: Mit ‚Tiefwassertaucher unterm Dach‘ ist Rupert Henning ein unterhaltsames, gut getimtes und kurzweiliges Plädoyer für das Miteinander in einer Gesellschaft gelungen, in der sich die Menschen immer mehr zurückziehen und voneinander entfremden: das Erzählte (psychische Gesundheit, Überforderung, Einsamkeit) realitätsnah, die Erzählung angenehm märchenhaft. Dem Autor-Regisseur gelingt eine tragikomische Gratwanderung mit fein dosiertem Humor, ein Film, der Hoffnung macht und seine Figuren ernst nimmt.
Tittelbach.TV
Dass der Film kein deprimierendes Drama ist, verdankt er neben dem ausgiebigen Sonnenschein vor allem den vielen kleinen Ereignissen am Rande, die mit der eigentlichen Geschichte oft nur wenig, aber dafür viel mit der Nachbarschaft zu tun haben. Eine gerade auch von den jungen Mitwirkenden vorzüglich gespielte Tragikomödie.
Tilman P. Gangloff, Evangelisch.de
Team
Drehbuch und Regie
Rupert Henning
Besetzung
Martina Ebm, Hanno Koffler, Marcel Mohab, Neda Rahmanian, Rainer Egger, Ariana Stöckle, Leopold Pallua, Emma Filipović, Olivia Goschler, Safira Robens, Skye MacDonald, Benjamin Spindelberger, Tommy Fischnaller-Wachtler, Alexander Srtschin, Andrzej Jaslikowski, Veronika Polly, Kristian Ignatov, Onur Poyraz, Christian Steinmetz u. v. m.
ProduzentInnen
Isabelle Welter, Rupert Henning (WHee Film), Florian Gebhardt, Gregor Schmalix (Gebhardt Productions)
Kamera
Josef A. Mittendorfer
Montage
Lisa Zoe Geretschläger
Musik
Kyrre Kvam
Szenenbild
Julia Oberndorfinger, Vero Tupy
Kostümbild
Christine Ludwig
Maskenbild
Uschi Braun, Wiltrud Derschmidt
Ton
Axel Traun, Ingo Pusswald (Mischung), Bernhard Zorzi (Sound Design)
Regieassistenz
Georg Mayrhofer
Casting
Marion Rossmann und Angelika Kropej
Kinder-Coaching
Christine Harthenthaler
Eine Produktion von WHee Film und Gebhardt Productions im Auftrag von ORF und MDR
Drehbuch und Regie
Rupert Henning
Besetzung
Martina Ebm, Hanno Koffler, Marcel Mohab, Neda Rahmanian, Rainer Egger, Ariana Stöckle, Leopold Pallua, Emma Filipović, Olivia Goschler, Safira Robens, Skye MacDonald, Benjamin Spindelberger, Tommy Fischnaller-Wachtler, Alexander Srtschin, Andrzej Jaslikowski, Veronika Polly, Kristian Ignatov, Onur Poyraz, Christian Steinmetz u. v. m.
ProduzentInnen
Isabelle Welter, Rupert Henning (WHee Film), Florian Gebhardt, Gregor Schmalix (Gebhardt Productions)
Kamera
Josef A. Mittendorfer
Montage
Lisa Zoe Geretschläger
Musik
Kyrre Kvam
Szenenbild
Julia Oberndorfinger, Vero Tupy
Kostümbild
Christine Ludwig
Maskenbild
Uschi Braun, Wiltrud Derschmidt
Ton
Axel Traun, Ingo Pusswald (Mischung), Bernhard Zorzi (Sound Design)
Regieassistenz
Georg Mayrhofer
Casting
Marion Rossmann und Angelika Kropej
Kinder-Coaching
Christine Harthenthaler
Eine Produktion von WHee Film und Gebhardt Productions im Auftrag von ORF und MDR