Rupert Henning

Rupert Henning, geboren 1967 in Klagenfurt, lebt als freier Schriftsteller, Schauspieler, Theater- und Filmregisseur in Österreich. 1984 publizierte er erstmals Kurzprosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien, in den Jahren danach folgten zahlreiche Publikationen, Lesungen, Stipendien und Literaturpreise. Nach Studium und Theaterausbildung in Wien (u. a. bei George Tabori) arbeitete Henning als Schauspieler und Regisseur an verschiedenen Bühnen in Österreich. Seit 1991 folgten mehrfach preisgekrönte Arbeiten als Dramatiker und als Drehbuchautor, über 25 Spielfilmdrehbücher für europäische Kino- und TV-Produktionen sowie mehr als 100 Folgen für verschiedene TV-TV- und Rundfunkanstalten. Er arbeitete mit Künstlern wie André Heller, Herman van Veen, Manfred Deix, Gerhard Haderer und Mnozil Brass zusammen – sowie immer wieder mit Uli Brée, seinem langjährigen Co-Autor bei vielen Film- und Theaterprojekten. Hennings Arbeiten wurden auf zahlreichen Festivals gezeigt und er erhielt nationale und internationale Auszeichnungen als Autor und Darsteller, darunter den „Förderungspreis zur Josef Kainz-Medaille“, den „Österreichischen Kleinkunstpreis“, den Theaterpreis „Nestroy“, den Kabarettpreis „Salzburger Stier“ sowie die Filmpreise „Preis der deutschen Filmkritik“, „Österreichischer Fernsehpreis der Erwachsenenbildung in der Sparte Film“ (in den Jahren 2009 und 2011), „TV-Preis Romy“ (dreimal in den Kategorien „Bestes Drehbuch“, je einmal in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Satire“); weitere Auszeichnungen erfolgten beim „New York TV Festival“, den „Seoul International Drama Awards“ und bei den Filmfestivals in Shanghai, Monte Carlo, Baden-Baden und Montenegro. 2005 bis 2011 war Henning Mitglied der Projektkommission des Österreichischen Filminstituts, 2008 bis 2011 im Vorstand des Verbandes „Filmregie Österreich“. Er ist Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied der „Akademie des österreichischen Films“ und fungierte als Moderator und Regisseur der Verleihung des Österreichischen Filmpreises in den Jahren 2011, 2012 und 2013.